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Kurz zur Geschichte dieses Baumetalles

Zinkerze sind bereits seit der Bronzezeit bekannt. Im Altertum wurde Zink vor allem in Form von Zinkspat als Legierungsbestandteil für die Herstellung von Messing genutzt. 1746 gelang es erstmals dem deutschen Chemiker Andreas Sigismund Marggraf, Zink als reines Metall zu isolieren. Zu dieser Zeit entstanden die ersten Zinkhütten. In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde ein Verfahren zur elektrolytischen Zinkgewinnung in den USA entwickelt. Dieses Verfahren wurde schnell auch bei uns eingeführt (Magdeburg 1934).

Werkstoffeigenschaften von Titanzink 

Titanzink ist eine Legierung nach DIN EN 988 auf Basis Feinzink mit min. 99,995% Zn und geringen Anteilen Titan und Kupfer. Wichtiger Merkmale sind die verbesserte Dauerstandfestigkeit, geringe Wärmedehnung und die gute Verarbeitbarkeit unabhängig von der Walzrichtung. Es wird auf hochtechnisierten, modernen Produktionsanlagen bandgewalzt und in den verschiedensten Abmessungen in Form von Bändern und Tafeln angeboten. 

Eigenschaften im Detail:
Dichte  7180 g/dm3
Schmelzpunkt 420°C
Ausdehnungskoeffizient 29 x 10-6/K*
* es dehnt bzw. verkürzt sich also bei eine Temperaturdifferenz von 10°C um 0,29mm/m